„Im Leben braucht man keinen Druck, sondern Sog!“ – Dieses wunderbare Zitat vom DM-Gründer Götz Werner lässt sich auf so viele Lebensbereiche und in der Arbeitswelt anwenden.

Einige Unternehmen gelingt es scheinbar spielend Mitarbeiter/innen langfristig an sich zu binden und neue Kollegen/innen für das Team zu gewinnen, wo hingegen andere Arbeitgeber trotz größter Anstrengungen in die Röhre schauen.

Jetzt ist es nicht so, dass die am Arbeitsmarkt erfolgreichen Unternehmen den Mitarbeitern kräftig in den Hintern treten oder neue Mitarbeiter mit Benefits und Gratifikationen zu schmeißen müssen. Vielmehr fühlen sich die Menschen von dem Unternehmen angezogen, weil es etwas repräsentiert, mit denen sich Mitarbeiter sowie Bewerber gerne verbinden möchten.

Sicher sind die Rahmenbedingungen wie Gehalt, Arbeitszeit, etc. wichtig – aber das haben alle Unternehmen ähnlich oder gleich und mittlerweile reine „Hygienefaktoren“. Die erfolgreichen Unternehmen heben sich ganz klar von den Marktbegleitern ab, in dem sie unmissverständlich die Fragen „Warum gibt es das Unternehmen?“, „Was ist die Mission (Vision)?“ und „Wie erreichen wir unsere Ziele?“ beantworten.

Und diese Antworten sind nicht nur irgendwo im Aufenthaltsraum oder auf den Fluren angeschlagen, damit Besucher anerkennend den Hut ziehen.

Diese Antworten:

  • sind allen Mitarbeiter/innen im Unternehmen bekannt und tragen das alltägliche Tun
  • sind für alle potentiellen Kandidaten/innen eine klar formulierte Einladung, an dem Unternehmensweg teilzuhaben
  • sind in der Unternehmenskommunikation und in der Außendarstellung permanent präsent (Arbeitgebermarke)

Früher waren die Arbeitnehmer häufig in der Bittsteller-Position – heute sind es die Arbeitgeber. Das oben beschriebene ist keines von beiden: Es ist eine Win-Win-Situation mit Hilfe von Sogwirkung.